Faster than a speeding bullet! . . . PWYONNG! -
More powerful than a locomotive! . . . WHOOO - OOOT! -
Able to leap tall buildings at a single bound! . . . WHOOOOOSH! -
Look! Up in the sky! It's a bird! It's a plane! It's ... SUPERMAN!
    - Titel der "Superman"-Rundfunkserie


Wechselwirkung mit Comics

Rundfunkserien - Comics ohne Bilder

Den Rundfunkserien fehlte das Bild wie den Comics der Ton. Und wie die Comics Sprache und Geräusche durch Text und Onomatopöien ersetzen, so schuf der Rundfunk seinerseits mit einer Geräuschkulisse Bilder in der Phantasie der Hörer. Was für Comic Books der ins Auge springende Titel war, das war für die Rundfunkserien der ins Ohr gehende Titelvorspann, der zum Beispiel beim Lone Ranger leitmotivisch die Willhelm-Tell-Ouvertüre unterlegt war. [...]
Und auch Comic Strips und Books gaben den Stoff für Rundfunkserien ab. Comic Strips wie Flash Gordon, Buck Rogers und Dick Tracy [...] wurden ebenso für den Rundfunk bearbeitet wie die Comic Books Batman, Superman oder Green Lantern. Ein Teil der Popularität dieser Comicshelden rührte daher, dass der Erfolg der Rundfunkserien wieder auf die Comics zurückwirkte.
Die "Superman"-Sendung begann am 12. Februar 1940 und entwickelte sich schnell zum beliebtesten Kinderprogramm. In den Heften erklärte Superman seine Handlungsweise dem Leser direkt in Denkblasen. Im Rundfunk war diese Technik aber nicht nachvollziehbar, deshalb erfand man Jimmy Olsen, damit sich Superman mit jemand aussprechen konnte, wenn dem Zuhörer sein Verhalten erläutert werden sollte. Der Superman-Sage wurde im Rundfunk ausserdem das grüne Kryptonit zugefügt, das ebenso wie Jimmy Olsen von den Heften übernommen wurde. Jimmy Olsen bekam rund zehn Jahre später sogar sein eigenes Heft. Batman und Robin erlebten ihre Rundfunkabenteuer im Rahmen der "Superman"-Reihe.
    - W. J. Fuchs, R. C. Reitberger: Das grosse Buch der Comics; 1982, Heinz Moos Verlag, München
 

Beispiele



Hörspiele